CNAME-Record & Provider-Delegation
Ein CNAME ist ein DNS-Alias, der einen Namen auf einen anderen verweist — von E-Mail-Diensten häufig genutzt, damit Kunden DKIM-Schlüssel oder Return-Path-Domains an den Provider delegieren.
Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist
Komfortabel, aber eine Vertrauensfrage: Mit einem DKIM-CNAME kann der Provider Schlüssel eigenständig rotieren — praktisch, solange die Delegation dokumentiert ist und beim Vertragsende zurückgebaut wird.
Technische Funktionsweise
Beispiel: s1._domainkey.firma.ch CNAME s1.domainkey.esp.com. — der Resolver folgt dem Alias zum TXT-Record des Providers. CNAMEs dürfen nicht neben anderen Records am selben Namen stehen.
So löst Sentrust die Komplexität für Sie
Wir inventarisieren alle Delegationen und räumen verwaiste CNAMEs ehemaliger Dienstleister ab — jede davon ist ein potenzielles Einfallstor (Subdomain-Takeover).
Praxisfall: Eine Zone, zwölf Jahre Geschichte, drei stille Risiken
Das DNS-Audit einer Industriegruppe förderte zutage, was zwölf Jahre Wachstum hinterlassen: ein SPF-Record mit 14 Lookups (Limit: 10, Folge: dauerhafte PermError-Zustände), ein CNAME auf einen gekündigten Cloud-Dienst (Subdomain-Takeover-Fläche) und vier geparkte Domains ohne jede Absicherung. Alle drei Risiken waren von aussen sichtbar — nur hatte nie jemand systematisch hingeschaut. Die Zone ist heute konsolidiert, dokumentiert und im Abo überwacht.
Modellfall: anonymisiertes, typisches Projektszenario. Ihre konkrete Ausgangslage erheben wir im kostenlosen Audit.
Verwandte Begriffe
Quellen & weiterführende Standards
- Sentrust Engineering — Projekterfahrung aus Managed-DMARC- und BIMI-Mandaten
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