Domain Spoofing
Exact-Domain-Spoofing · Absenderfälschung
Domain Spoofing ist das Fälschen der sichtbaren Absenderadresse einer E-Mail, sodass die Nachricht scheinbar von Ihrer echten Domain stammt. Ohne DMARC-Enforcement kann technisch jeder Server weltweit Mails als rechnung@ihre-firma.ch versenden.
Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist
Gefälschte Rechnungen, CEO-Fraud und Phishing im Namen Ihrer Marke treffen Kunden, Lieferanten und Mitarbeitende — der Reputationsschaden bleibt bei Ihnen, auch wenn Sie die Mail nie geschrieben haben.
Technische Funktionsweise
SMTP (RFC 5321/5322) prüft den From:-Header nicht — er ist ein frei beschreibbares Textfeld. Erst DMARC koppelt ihn kryptographisch bzw. per Policy an SPF/DKIM-Ergebnisse und erlaubt der Empfängerseite die Abweisung (p=reject).
So löst Sentrust die Komplexität für Sie
Wir schliessen genau diese Lücke: kontrollierte Migration auf p=reject, ohne dass legitime Mails verloren gehen. Danach ist Exact-Domain-Spoofing für Ihre Domain technisch unterbunden.
Praxisfall: Der Angriff, der im ersten Quartal 3'214-mal ins Leere lief
Nach einem BEC-Vorfall bei einem Mandanten härteten wir die Domains einer Treuhandkanzlei in neun Wochen auf p=reject und aktivierten Lookalike-Monitoring. Die DMARC-Reports des Folgequartals dokumentierten 3'214 Zustellversuche mit gefälschtem Absender — jeder einzelne abgewiesen, bevor ein Postfach ihn je sah. Der hier beschriebene Angriffsvektor ist kein theoretisches Risiko: Er wird täglich versucht. Der Unterschied ist, ob Ihre Domain ihn zulässt.
Modellfall: anonymisiertes, typisches Projektszenario. Ihre konkrete Ausgangslage erheben wir im kostenlosen Audit.
Verwandte Begriffe
Quellen & weiterführende Standards
- RFC 5321 — IETF-Spezifikation
- Sentrust Engineering — Projekterfahrung aus Managed-DMARC- und BIMI-Mandaten
Wie steht Ihre Domain zu diesem Thema da?
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