SPF-10-Lookup-Limit
Der SPF-Standard erlaubt pro Prüfung maximal 10 DNS-Lookups. Wird das Limit überschritten, endet die Prüfung mit einem permerror — die Authentifizierung scheitert dauerhaft.
Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist
Jedes SaaS-Tool bringt sein eigenes include: mit — nach CRM, Newsletter, Helpdesk und Buchhaltung ist das Limit schnell gerissen. Folge: SPF fällt für alle Quellen aus, die Zustellbarkeit sinkt unbemerkt.
Technische Funktionsweise
Gezählt werden alle Mechanismen, die DNS-Abfragen auslösen (include, a, mx, redirect, exists) — auch verschachtelt: Ein include: kann intern weitere Lookups nach sich ziehen. ip4:/ip6: zählen nicht.
So löst Sentrust die Komplexität für Sie
Wir überwachen den Lookup-Zähler kontinuierlich und lösen Engpässe durch Konsolidierung oder kontrolliertes Flattening — bevor ein permerror entsteht.
Praxisfall: Vom offenen Scheunentor zu p=reject in neun Wochen
Ein Schweizer Handelsunternehmen (120 Mitarbeitende) startete mit SPF-Wildwuchs, unsigniertem CRM und DMARC p=none. Unser Audit identifizierte aus sechs Wochen Report-Daten zwölf aktive Versandquellen — vier davon der IT unbekannt. Nach Konsolidierung und Quellen-Alignment erreichten die legitimen Systeme 99.2% Alignment-Quote; erst dann eskalierten wir über p=quarantine (pct-Stufen) zu p=reject. Ergebnis: Domain-Spoofing technisch unterbunden, kein einziger dokumentierter Verlust legitimer Mails. Genau in diesem Projektablauf spielt der hier erklärte Begriff seine Rolle.
Modellfall: anonymisiertes, typisches Projektszenario. Ihre konkrete Ausgangslage erheben wir im kostenlosen Audit.
Verwandte Begriffe
Quellen & weiterführende Standards
- Sentrust Engineering — Projekterfahrung aus Managed-DMARC- und BIMI-Mandaten
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